Rechtsanwälte HSH

Kinder zahlen für ihre Eltern

Auch bei einseitigem Kontaktabbruch durch den Elternteil verwirkt dessen Anspruch auf Elternunterhalt allein regelmäßig nicht, wie der u.a. für das Familiengericht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs am 12.02.2014 entschieden hat.

Das Ende der Wahlfeststellung?

Verurteilt wegen "Diebstahls oder gewerbsmäßiger Hehlerei", eine jahrzehntelange Praxis. Nun bezweifelt der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs die Verfassungsmäßigkeit.

Mindestlohn für Friseurhandwerk

Rückwirkend zum 01.11.2013 wurde der Mindestlohn-Tarifvertrag vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für allgemeinverbindlich erklärt und gilt damit für alle Friseurbetriebe.

Bundesgerichtshof stärkt Rechte der Vermieter

Die Erlaubnis zur Untervermietung umfasst nicht ohne weiteres die Überlassung der Wohnung durch den Mieter an Touristen. Das entschied der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 08.01.2014, Aktenzeichen VIII ZR 210/13.

Anteilige Sonderzahlung trotz Stichtagsregelung

Eine Gratifikation, die sowohl die Betriebstreue des Arbeitnehmers belohnen als auch die im Laufe des Jahres geleistete Arbeit vergüten soll, kann nicht vom Bestand des Arbeitsverhältnisses am Jahresende abhängig gemacht werden.

 

Unterlassungserklärung ist kein Anerkenntnis der Abmahnkosten

So der Bundesgerichtshof, Urteil vom 24.09.2013, Az. I ZR 219/12. Der Entscheidung lag zu Grunde, dass die von einem Wettbewerber abgemahnte Klägerin eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgab und anschließend auf Bezahlung der Abmahnkosten in Anspruch genommen wurde.